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"In der Liebe zum Ganzen tritt das Individuelle in Erscheinung."
(Krishnamurti)
Trockenes Schröpfen und Schröpfkopf-Massage
Beim trockenen Schröpfen werden mehrere Schröpfköpfe oder der einzelne Schröpfkopf auf bestimmte Gebiete Ihres Körpers gesetzt. Zu Beginn der Therapie untersuche ich Ihren Rücken oder die zu behandelnde Stelle, um herauszufinden, wo sich Gewebeveränderungen und Verspannungen befinden. Durch den Unterdruck, der sich durch verschiedene Techniken im Inneren des Schröpfkopfes bildet, wird die Haut dann in den Schröpfkopf hineingezogen, wodurch aus dem umliegenden Gewebe Blut in den behandelten Hautbezirk einströmt und die Durchblutung im geschröpften Bereich angeregt wird.
Die Blutflüssigkeit und die Lymphflüssigkeit im darunter liegenden Gewebe werden dadurch angeregt und durch die Ableitung der gestauten Lymphflüssigkeit kann die Anspannung der darunter liegenden Muskeln im behandelten Bereich vermindert werden. Hierdurch können die Muskeln im Anschluss wieder entspannen. Zusätzlich werden die Abwehrmechanismen des Körpers angeregt.
Obwohl die Behandlung als sehr wohltuend empfunden wird, kann es an den behandelten Stellen durch die Anregung der Durchblutung und den Unterdruck, den die Schröpfgläser aufbauen, im Anschluss zu einem Bluterguss kommen.
Bei der Schröpfkopf-Massage öle ich Ihre Haut vor der Behandlung ein. Anschließend setze ich den Schröpfkopf auf und fahre dann mit diesem über bestimmte Areale Ihres Körpers. Die Massage mit dem Schröpfkopf kann eine starke durchblutungsfördernde Wirkung haben und wie das trockene Schröpfen Blutergüsse hinterlassen.
Die Therapie sollte nicht durchgeführt werden bei Hautentzündungen im zu behandelnden Areal und bei ausgeprägter Altershaut.
Nach der Schröpfkopfbehandlung bleiben Sie noch etwas zum Nachruhen in meiner Praxis. Im Anschluss an die Massage sollten Sie viel trinken, um ihr Lymphsystem zu unterstützen, den Ausleitungsprozess zu beschleunigen und gelösten Stoffen die Grundlage für eine erneute Anlagerung zu entziehen.
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Baunscheidt-Verfahren
Das von Carl Baunscheidt erfundene Verfahren ist eine Hautreiztherapie, die durch Sticheln unter Zuhilfenahme eines speziellen Instruments, dem Lebenswecker, und anschließendes Einreiben mit einem Spezialöl eine Pustelbildung der Haut verursacht. Dieser künstliche Hautausschlag hat eine durchblutungsfördernde, ableitende Wirkung und aktiviert das lymphatische System.
Das Baunscheidtieren gilt als ein wichtiges Umstimmungsmittel und findet unter anderem Verwendung bei bestimmten Erkrankungen des Bewegungsapparats und über die Reflexzonen bei niedrigem Blutdruck und verschiedenen Magen-Darmerkrankungen wie beispielsweise Reizmagen oder Reizcolon bis hin zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems.
Die Therapie sollte nicht durchgeführt werden bei Autoimmunerkrankungen, hohem Fieber, einer Allergie auf das Baunscheidt-Öl (wird vorher geprüft) und bestimmten Hauterkrankungen.
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Neuraltherapie
Die Neuraltherapie ist eine Reiz-, Regulations- und Umstimmungstherapie, die mithilfe von Injektionen durchgeführt wird und der Beseitigung funktioneller Störungen dient.
Die eingesetzten Lokalanästhetika werden als Quaddeln gesetzt und unterstützen unter anderem therapeutisch die Suche nach Störfeldern, die dann im Anschluss behoben werden. Zudem können sie den Schmerzzyklus durchbrechen, Entzündungen abklingen lassen und sie aktivieren reflektorisch hormonelle und segmentale Regelkreise.
Die Neuraltherapie darf nicht angewendet werden bei einer Allergie gegen das Lokalanästhetikum (wird vorher getestet), schweren Infektionskrankheiten und immunologischen Erkrankungen wie zum Beispiel Tuberkulose oder Multiple Sklerose.
Während der Therapie kann es zum Wiederaufflammen alter Beschwerden kommen, die als Hinweis auf ein Störfeld dienen können.
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Akupunktur, Ohrakupunktur und Moxibustion
Die Akupunktur ist eine Therapiemethode, die ursprünglich aus der traditionellen chinesischen Medizin stammt. Durch die Reizung sensibler Rezeptoren ist diese Therapie dazu in der Lage, Blockierungen innerhalb des Organismus und des Meridiansystems zu lösen, indem einzelne Organsysteme angeregt oder beruhigt werden.
Sie ist eine geeignete Therapieform bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats, Schmerzzuständen, Erschöpfungs- oder Unruhezuständen und unzähligen weiteren Erkrankungen.
Zudem räume ich der Ohrakupunktur in meiner Praxis einen besonderen Stellenwert in der Raucherentwöhnung ein.
Die Akupunktur wende ich weitestgehend unterstützend zu meinen anderen Therapien an und ergänze diese gegebenenfalls zusätzlich durch Moxibustion, einer kombinierten Phyto- und Wärmetherapie, bei der Moxakegel, -zigaretten und -kraut ohne direkten Hautkontakt zum Einsatz kommen.
Die Kontraindikationen der Akupunktur sind Schädigungen des reizleitenden und verarbeitenden Systems, infektiöse und fieberhafte Erkrankungen sowie psychiatrische Erkrankungen wie Neurosen und Paranoia.
Für sensible Patienten, die unter einer Angst vor Nadeln leiden, oder Kinder setze ich alternativ Ohrsamen ein.
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Blutegel
Der Blutegel (Hirudo medicinalis officinalis) wird bereits seit Jahrhunderten zu therapeutischen Zwecken verwendet und findet vor allem bei venösen Erkrankungen und Krankheiten des Bewegungsapparats Anwendung. Die Therapie hat sich jedoch auch bei Tinnitus, Gicht und immer wiederkehrenden Mittelohrentzündungen bewährt, um nur einige weitere Indikationen zu nennen.
Der Blutverlust und die Nachblutung sorgen für einen "sanften Aderlass", wodurch die Fließeigenschaft des Blutes verbessert wird. Die verschiedenen Blutegelstoffe wirken unter anderem entzündungshemmend, betäuben die Bissstelle während des Saugvorgangs, wirken antibiotisch und hemmen die Blutgerinnung.
Eine Sitzung dauert in etwa 1 Stunde. Nach ca. 10 - 40 Minuten fallen die Blutegel ab. Die Nachblutungen dauern in etwa 6 - 12 Stunden an. Pro angesetztem Blutegel ist mit einem Gesamtblutverlust von ca. 23 - 36 ml zu rechnen.
Die Therapie sollte nicht durchgeführt werden bei einer hämorhagischen Diathese, Hauterkrankungen an den Ansatzstellen, arterieller Verschluss- krankheit und diabetischer Mikroangiopathie.
Wegen der Nachblutungen und weil Sie nach der Behandlung erst einmal ruhig liegen sollten, führe ich diese Therapie bevorzugt bei einem Hausbesuch durch.
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Bach-Blüten
Die Bach-Blüten wurden in den 1930er Jahren von dem Mediziner Edward Bach ins Leben gerufen, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, das Verhältnis zwischen Körper, Geist und Seele zu harmonisieren. Er war überzeugt davon, dass die meisten physischen Erkrankungen auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung beruhen.
Durch die Einnahme von Blütenauszügen, die er an sich selbst testete, entwickelte er eine Methode zur Veränderung von Denkmustern, die letztendlich eine Wirkung auf den Gesamtorganismus erzielt. In einem ausgeklügelten, gut durchdachten System von insgesamt 38 Blüten ordnete er diese 38 Seelenzuständen zu, die alle auch ein positives Potential in sich bergen, das sich mit Hilfe der Blüten wieder aktivieren lässt.
Ich setze die Bach-Blüten in meiner Praxis gerne in schwierigen Lebenssituationen und bei Übergängen in eine neue Lebensphase ein, also dann, wenn es gilt alte Muster zu durchbrechen und das Leben neu zu gestalten.
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Sielwall 11, 28203 Bremen
Tel. 0421 70892824, Email: nadinehesslingnulltext@naturheilpraxis-sielwall.de
Termine Mo - Do 10 - 22 Uhr, Fr 10 - 18 Uhr,
Sa, So und Feiertage nach Vereinbarung